Zuschuss für „Freizeiten ohne Übernachtung“
Da coronabedingt viele geplante Freizeiten in Maßnahmen ohne Übernachtung (Ferienbetreuungen) umgewandelt werden, gibt es für diese Sommer- und Herbstferien folgende Änderung: Parallel zu der existierenden Landesförderung (LJR RLP oder Landesjugendamt RLP) für „Freizeiten ohne Übernachtung“ kann dieses Jahr auch ein Zuschuss für Mainzer Teilnehmer und deren Betreuer für „Freizeiten ohne Übernachtung“ aus dem Jugendpflegeetat beantragt werden. Eine „Freizeit ohne Übernachtung“ muss dabei mindestens 1 Tag mit mindestens 4 vollen Zeitstunden durchgeführt werden. Ein Programm ist beizulegen. Ansonsten gelten die Zuschussrichtlinien für die Jugendpflegearbeit Mainz für Freizeiten mit Übernachtung (Zuschuss von 2 € pro Tag und Mainzer Teilnehmer). Hier findet Ihr das Antragsformular. Es werden aber auch die alten Antragsformulare mit einer handschriftlichen Bemerkung auf der 1. Seite „Freizeit ohne Übernachtung“ akzeptiert. Einzureichen sind die Anträge über den Dachverband bis 8 Wochen nach Ende der Maßnahme.

Zuschuss für digital durchgeführte Angebote
Aufgrund der Corona-Krise wurden/ werden Angebote der Jugendarbeit z.T. in digitaler Form durchgeführt. Auch diese werden aus dem Jugendpflegeetat der Stadt Mainz gefördert. Zur Abrechnung digitaler Angebote ist eine Beschreibung des Programmes mit der üblichen Programmdauer nötig. Dabei können digitale Programme methodisch sehr vielfältig gestaltet werden (Wechsel von Webinar, Einzel- und Gruppendiskussionen, Stillarbeit etc.), sodass auch 2 bis 6 – stündige Programme durchführbar sein können. Wir akzeptieren auch Teilnehmerlisten in anderen Formaten (nicht unbedingt die Liste des Antragsformulars nötig), sofern Name & Vorname; PLZ & Wohnort, Geburtsjahr und Anzahl der teilgenommenen Veranstaltungstage aufgeführt sind. Eine Unterschrift auf der Teilnehmerliste ist nach wie vor nicht nötig. Der Antragsteller versichert mit seiner Unterschrift auf der letzten Seite des Antragsformulars die Richtigkeit seiner Angaben.

Betreuerschlüssel
Bei Sommer- und Herbstmaßnahmen wird pro 5 Mainzer Teilnehmern 1 Betreuer (muss nicht aus Mainz sein) bezuschusst. Der Zuschuss pro Betreuer/ Tag beträgt 3 €.

Zuschüsse zu Ausfall-/ Stornokosten coronabedingter Absagen
1. Zuschüsse zu Ausfallkosten für bereits abgesagten Maßnahmen mit abgelaufenem Durchführungstermin:
Beim Landesjugendring RLP bzw. Landesjugendamt RLP können Verbände einen Zuschuss zu ihren angefallenen Storno-/Ausfallkosten beantragen. Dabei darf der Zuschuss zu den Storno-/Ausfallkosten nicht die Höhe des Förderbetrages übersteigen, der für die geplante Maßnahme bei einer Durchführung entstanden wäre.
Sollten die Storno-/ Ausfallkosten größer als der Förderbetrag des Landes sein, dann kann mit dem städtischen Zuschussformular zusätzlich ein Zuschuss für die Mainzer Teilnehmer und deren Betreuer aus dem Jugendpflegeetat der Stadt Mainz beantragt werden. Auch hier werden max. die Zuschüsse pro Tag und Teilnehmer gezahlt, die es auch bei einer Durchführung der Maßnahme gegeben hätte. Dabei darf die Summe von Landeszuschuss und städtischem Zuschuss die Gesamthöhe der Storno-/ Ausfallkosten nicht überschreiten.
Information: Ab dem 17.03. bis zum Ende des in Rheinland-Pfalz behördlich erlassenen Veranstaltungsverbotes dürfen für abgesagte Veranstaltungen aufgrund höherer Gewalt generell keine Stornokosten erhoben werden. Sollten einzelne Verbände bereits Stornokosten gezahlt haben, die im Zuge einer Absage nach dem 17.03. fällig wurden, so sind diese Zahlungen von den Veranstaltungsstätten zurückzufordern.
2. Zuschüsse zu Ausfallkosten für abgesagte Maßnahmen mit künftigem Durchführungstermin:
Aktuell (Stand Mai 2020) gibt es viele offene Fragen bei den Verbänden zum möglichen Umgang mit Sommer- und Herbstfreizeiten, die evtl. doch stattfinden könnten, weil dann das Veranstaltungsverbot aufgehoben sein könnte. Aufgrund der nach wie vor unsicheren Lage müsste bereits jetzt darüber entschieden werden, ob die Veranstaltung (im Sinne einer angestrebten Kostenminimierung) storniert wird und dafür evtl. Stornokosten anfallen, wenn zum Zeitpunkt der Veranstaltung keine höhere Gewalt mehr vorliegen sollte. Selbst wenn der Beherbergungsbetrieb wieder öffnet, dürfen Stornokosten nur anfallen, wenn der Beherbergungsbetrieb die Unterbringung von den angemeldeten Freizeitenteilnehmern unter den zu dieser Zeit geltenden Rahmenbedingungen der Corona-Bekämpfungsverordnung überhaupt gewährleisten kann. Der Veranstalter muss aufgrund der jeweils herrschenden Gesamtsituation nach eigenem Ermessen entscheiden, ob und wann eine Maßnahme storniert werden sollte, um das finanzielle Risiko möglichst gering zu halten. Dabei sind die sich erhöhenden Kosten abzuwägen mit der Chance, dass die Gesamtsituation eine Durchführung doch zulassen sollte. Gleichzeitig sollten die Träger Verhandlungen mit den Betreibern der Ferien- und Tagungsstätten führen, um zu gütlichen Ergebnissen für beide Seiten zu kommen.
Wenn Stornokosten anfallen, dann können Verbände beim Landesjugendring RLP bzw. Landes-jugendamt RLP einen Zuschuss zu ihren angefallenen Storno-/Ausfallkosten beantragen.
Sollten die Storno-/ Ausfallkosten größer als der Förderbetrag des Landes sein, dann kann mit dem städtischen Zuschussformular zusätzlich ein Zuschuss für die Mainzer Teilnehmer und deren Betreuer aus dem Jugendpflegeetat der Stadt Mainz beantragt werden. Dabei darf die Summe von Landeszuschuss und städtischem Zuschuss die Gesamthöhe der Storno-/ Ausfall-kosten nicht überschreiten. Im Antrag ist eine Darstellung der Steigerung der Stornokosten mit der Darstellung der Anhaltspunkte notwendig, die der Entscheidung zur Stornierung zugrunde lagen. Die Stornokosten sind nachzuweisen. Eine Liste mit den angemeldeten Teilnehmern ist beizulegen.
3. Antragsfrist
Es gilt eine Einreichungsfrist von 8 Wochen nach Maßnahmenende.

„Ausstattung und Unterhaltung von Jugendräumen und Zeltlagermaterial“
Aus diesem Unteretat des Jugendpflegeetats der Stadt Mainz können bis 31.08.2020 Anträge für die Bezuschussung von Anschaffungen/ Maßnahmen zur Durchführung von Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit unter Einhaltung der Hygienevorschriften beantragt werden (z.B. Waschbecken, Seifenhalter, zusätzliche Tische, Pavillons oder Biertischgarnituren für die Arbeit im Freien etc.) Es ist mit einem Zuschusssatz zwischen 25 % und 33,33 % zu rechnen.
Der formlose Antrag sollte die Kostenkalkulation für die Anschaffungen/ Maßnahmen und eine kurze Begründung deren Notwendigkeit enthalten. Der Antrag kann per Post oder per Mail im Briefformat (mit Adresse des Antragstellers, Email/ Telefonnummer der Kontaktperson sowie IBAN des Antragstellers) gestellt werden. Bei Fragen zur Antragstellung nehmt gern Kontakt mit uns auf.