Kinder- und Jugendarmut in Deutschland

Der Stadtjugendring Mainz e.V. ist die freiwillig gewählte Dachorganisation von derzeit 20 Verbänden, die eine öffentlich anerkannte, jugendpflegerische Tätigkeit wahrnehmen. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzen die breit gefächerten Angebote unserer Mitgliedsverbände - Angebote, bei denen Bildung und Vermittlung sozialer Kompetenzen im Vordergrund stehen.

Der Stadtjugendring unterstützt die Jugendverbandsarbeit und fördert den Dialog zwischen Verwaltung, Politik und den Interessen junger Menschen. Er ist aktiv für die Kinder- und Jugendarbeit in Mainz. Jugendhilfe basiert auf dem Recht von Kindern und Jugendlichen zur Persönlichkeitsentwicklung - die zentrale Perspektive von Jugendverbandsarbeit. Die Jugendverbände tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, die Kinderarmut aktiv zu bekämpfen. Sie bilden Ehrenamtliche aus in ihren Schulungen, die Armutserkennung, -prävention und -bekämpfung thematisieren. Als Anerkennung ihrer Tätigkeit erhalten Ehrenamtliche auf Antrag eine JULEICA.

Die verbandliche Jugendarbeit sieht in der Stärkung des Ehrenamtes einen wichtigen Schlüssel zur Thematisierung von Kinderarmut. Neben der finanziellen Absicherung bspw. durch die Bereitstellung des Jugendpflegeetats zur Bezuschussung von Maßnahmen der Jugendverbände, sind Hilfsangebote für die Ehrenamtlichen leicht zugänglich und im Bewusstsein dieser selbst. So ist eine angemessene Anerkennung im Ehrenamt erfahrbar. Von Seiten der Sportvereine besteht ein Interesse, die von Armut betroffenen Kinder von den Mitgliedsbeiträgen zu befreien und soziale Bildung bzw. Freizeiten für gering Verdienende durch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel zu ermöglichen.

Seit 2010 hat der Stadtjugendring kontinuierlich in der AG zur Umsetzung des "Mainzer Handlungskonzeptes" gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Trägern der freien Wohlfahrtspflege gearbeitet. Der Sozialbericht der Stadt Mainz wurde Anfang 2011 in den Gremien vorgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Handlungskonzept ist auf der Homepage der Stadt Mainz unter www.mainz.de zu sehen.

Der Stadtjugendring hat 2010 gemeinsam mit dem Friseur Christian Arens in der Vorweihnachtszeit eine Charity Aktion für etwa 50 Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft (ASJ) und der Ökumene Marienborn durchgeführt. Sie konnten persönliche Wünsche an einem Weihnachtsbaum im Laden dekorieren, die von den Kundinnen bis Weihnachten im Wert von jeweils 20 Euro verbindlich erfüllt wurden. 

Der Film "Armut überwinden - Wir sind jetzt!" ist ein Kampagnentrailer des Landesjugendring Rh.-Pfalz, der in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jens Schillinger 2010 veröffentlicht wurde. Bis September 2011 lief er täglich in drei Mainzer Kinos mit der Unterstützung des Filmbetreibers CineStar. Auf der Homepage des Landesjugendring Rh.-Pfalz sind in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Verbänden und dem Stadtjugendring zahlreiche Armutsberichte zusammen getragen. Dort findet man nützliche Tipps zur Umsetzung des Themas in Jugendgruppenleiterschulungen und bei Aktionen mit Kindern und Jugendlichen.

Im März 2010 hat der Landesjugendring Rh.-Pfalz mit dem Fanfarenzug "Die Lerchen" e.V. eine parlamentarische Suppenküche vor dem Mainzer Landtag kreiert. Dort konnten Spendengelder in Höhe von ca. 1.000 Euro bei den Landtagsabgeordneten für den Sozialfonds gesammelt werden. Das Ziel, für Veranstaltungen und Aktionen der Jugendverbände unbürokratische Hilfe geben zu können für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche, wurde erfolgreich umgesetzt. 

Die nächste Sitzung der AG Armut und Sozialraumanalyse findet statt am 05. März 2015 im Stadthaus. Der Stadtjugendring ist seit Ende letzten Jahres wieder mit dabei.

 

 

Sommerferien - Zeit für Freizeiten

Unsere Geschäftsstelle ist vom 10.07. bis 28.07.2017 geschlossen.
Ab Montag, 31.07.2017 sind wir wieder für euch da.

70 Jahre Stadtjugendring

Die Dachorganisation der Mainzer Jugendverbände gibt es seit 1947.

Wir feiern dies im Rahmen der Mainzer Kinderrechtswoche

am 16.09.2017
von 11-15 h

Theatervorplatz,
Mainz-Innenstadt

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SROI-Studie

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Großstadtjugendringe

Das Positionspapier von der Tagung aus Wolfsburg (April 2017) als Download.

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