• Mit der Dienstrickscha zur Arbeit? Tabea Rößner stellt Ideen vor, wie auch Politiker zum Umweltschutz beitragen können. Wir reden nicht nur über klimafreundliche Arten der Fortbewegung, sondern über ihre Kandidatur zur bevorstehenden OB-Wahl in Mainz. Denn auch für andere Bereiche hat Tabea spannende Konzepte parat. Gemeinsames Wohnen ist eines davon: Verschiedene Generationen teilen sich großflächige Wohnungen und können voneinander einiges lernen. Die Kandidatin der Grünen gibt einen spannenden Einblick, wie ihr weg in die Politik aussah und welche Aufgaben zukünftig in Mainz anzugehen sind.
  • Wir reden über Klimaschutz und Aktivismus. Unser Gast Vincent Lohmann, Mitorganisator bei Fridays for Future Mainz, berichtet die Entstehung und die aktuelle Arbeit der Mainzer Ortsgruppe. Die Bewegung setzt sich unter Anderem für die Umsetzung des 1,5 Grad-Zieles ein. Welche Verantwortung trägt der Einzelne und was muss die Politik tun, um den Klimawandel zu verhindern? Selbstverständlich darf der Blick auf das Thema Schulstreik dabei nicht fehlen. Vincent verrät uns, wie die Forderungen zukünftig auch auf politischer Ebene realisiert werden können.
  • Wir sind zu Gast bei der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und treffen Alessandro Novellino. Er berichtet über die Aufgaben und Tätigkeiten der Arbeitnehmervertretung. Als Erzieher kennt er die gängigen Probleme des Berufes gut. Noch immer werden Frauen strukturell benachteiligt, wodurch der Beruf in der öffentlichen Wahrnehmung marginalisiert wird. Dabei macht ein Blick in die Zukunft klar, dass Bildung unsere wertvollste Ressource ist. Deshalb macht Alessandro allen (angehenden) Pädagog*innen Mut: Trotz der Vorurteile gegenüber dem Beruf üben Erzieher*innen eine notwendige und erfüllende Tätigkeit aus!https://www.gew-rlp.de/
  • Nino Haase ist Unternehmer, Sportler und “Schlag-den-Raab”-Gewinner. Beim Thema Bürgerbeteiligung ist der parteilose OB-Kandidat ebenfalls erfahren. Im vergangenen Jahr war Nino Mitinitiator des Bibelturm-Bürgerentscheids. Er verrät uns, wie seine Pläne für die Wahl aussehen und was ihn motiviert hat, zur bevorstehenden OB-Wahl anzutreten. Außerdem werfen wir einen Blick auf Ninos politische Anfänge, in denen er in der Jugendvertretung aktiv war. Wie er die Diskussionskultur im Rathaus neu beleben will, erfahrt Ihr im Podcast.
  • Für Michael Ebling wäre es die “2. Halbzeit”. Wir fragen den amtierenden OB was es bedeutet, Bürgermeister von über 200 000 Einwohnern zu sein. Er gibt einen spannenden Einblick, wie der Alltag im Rathaus aussieht und was seine Pläne für die kommende Amtszeit sind. Genauso neugierig sind wir auf den Anfang seiner politischen Karriere, die in seiner Studentenzeit begonnen hat. Wir reden darüber, wie sich globale Ziele auf kommunaler Ebene verwirklichen lassen. Dabei gibt er allen politisch Engagierten den Ratschlag auf den Weg, sich trotz vieler “dicker Bretter” nicht entmutigen zu lassen.
  • Johannes Blüm ist Dekanatsjugendreferent im BDKJ (Bund der Deutschen katholischen Jugend). Als Projektreferent der 72-Stunden Aktion koordiniert er eines der wichtigsten Events im Dekanat Mainz. Hierbei setzen Freiwillige an drei Tagen ihre eigenen Projekte und Ideen um. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Es werden Grillplätze errichtet oder Angebote im Seniorenheim durchgeführt. Doch bevor es so weit ist, steht für Johannes ein wahrer Organisationsmarathon an. Er erzählt uns über die Koordination, Absprachen mit TV, Presse und Radio. Am Ende ist er jedes Mal begeistert, denn Events sind ein wichtiger Baustein der Jugendarbeit vor Ort.https://bistummainz.de/jugend/
  • “Von der Ortsversteherin zur Ortsvorsteherin”. Wenn Tatiana Herda Muñoz über ihren Wahlkampf redet, spricht sie auch von der Neubesetzung politischer Begriffe. Deshalb will sie ihre Kandidatur nicht als Wahlkampf, sondern als Wahlangebot verstanden wissen. Ein Angebot, dass die Bürger*innen in Mainz-Hechtsheim dankend angenommen haben. Die politische Newcomerin wurde kürzlich zur Ortsvorsteherin gewählt. Dabei beschäftigt sich Tatiana mit weitaus mehr als kommunalpolitischen Aufgaben. Das Thema Nachhaltigkeit spielt neben der Parteiarbeit auch in ihrem Beruf eine wichtige Rolle. Wir haben mit ihr über die UN-Nachhaltigkeitsziele gesprochen und darüber, wie diese Umgesetzt werden können.
  • Die Wertvorstellungen von Parteien sind ebenso unterschiedlich wie ihre Inhalte. Doch wie findet man den Weg in die “richtige” Partei? Dieser Frage sind wir mit Torsten Rohe auf den Grund gegangen. Er ist Vorsitzender der JU Mainz und der CDU Neustadt. Thorsten gibt einen authentischen Einblick, wie Ideen auch auf Bundesebene generationsübergreifend diskutiert werden können. Außerdem sprechen wir über aktuelle Themen der Kommunalpolitik und werfen einen Blick auf das Ergebnis der Stadtratswahl in Mainz. Was waren die wichtigsten Themen und welche Aufgaben müssen die Parteien nun bewältigen?https://unionlive.de/homepages/junge-union-mainz/
  • Das Pfadfinden ist eine Konstante in Marius Schlageters Leben. Mit 14 Jahren nahm er an internationalen Jugendbegegnungen teil. Was ihn damals schon bewegt waren Gerechtigkeit, die Gemeinschaft und Unternehmungslust. Heute ist Marius deutscher Jugendvertreter für die EU Jugendkonferenzen und Mitinitiator der Kampagne “European May”. Er spricht über Hindernisse, seine Erfahrungen und neue Ideen für Beteiligungsformate. Wie gelingt die strukturelle Einbindung in die Europapolitik? Zuletzt diskutieren wir mit Marius noch eine Frage: Welchen Nutzen haben Ehrenamtler von ihrem Engagement?
  • Debattieren ist ein Sport. Die Teilnehmenden bereiten sich in Teams auf Wettkämpfe vor. Wie das gelingt, weiß Marietta Gädeke. Sie ist Deutsche Meisterin im Debattieren und kennt die Fähigkeiten, die ein überzeugender Auftritt braucht. Für Marietta ist das professionelle Sprechen nicht nur in Alltagssituationen ein Vorteil. Wer früh lernt, sich adäquat auszudrücken, dem gelingt das auch später im öffentlichen Rahmen. Im politischen Diskurs ist dies notwendig, um Positionen zu vertreten. Hier trägt Sprache maßgeblich zur Meinungsbildung bei. Im Podcast erfahrt ihr, warum gelebte Demokratie ohne eine gepflegte Streitkultur nicht auskommt.